Fortsetzung von KoBiS bis 2029: Bundesministerium würdigt Bildungsnetzwerke im Strukturwandel




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Das Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Kompetenzzentrums Bildung im Strukturwandel (KoBiS) die Fortführung der Initiative bis zum Jahr 2029 bekannt gegeben. Das Bund-Länder-Koordinierungsgremium des Strukturstärkungsgesetzes beschloss, die Netzwerkbüros in der Lausitz und im Rheinischen Revier weiterhin zu fördern, um die Transformationsprozesse in den Kohleregionen aktiv zu begleiten und die regionale Bildungslandschaft nachhaltig zu stärken.

Bundesministerin Karin Prien betonte in der Pressemitteilung, die Netzwerkbüros seien zu unverzichtbaren Partnern geworden, die durch ihre kontinuierliche Arbeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit vor Ort einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bildungslandschaften leisten. „Seit fünf Jahren ist das Kompetenzzentrum Bildung im Strukturwandel ein wichtiger Impulsgeber für den Austausch und Wissenstransfer über die Regionen hinweg. Dank der Unterstützung von Brandenburg und Nordrhein-Westfalen können die Büros in der Lausitz und im Rheinischen Revier bis 2029 weiterarbeiten. Das ist ein großer Erfolg, der zeigt, Bildung ist der Schlüssel um Regionen zukunftsfähig zu machen.“

Das Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier (NBR), das als regionales Netzwerkbüro Teil des KoBiS ist, begrüßt die Entscheidung zur Weiterförderung ausdrücklich. Die Fortsetzung der Förderung bis 2029 ist ein wichtiges Signal für die langfristige Ausrichtung der datengestützten Bildungsarbeit im Strukturwandel. Sie schafft Planungssicherheit für die enge Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen, Arbeitsmarktakteuren und weiteren regionalen Partnern.

In den vergangenen fünf Jahren hat das KoBiS unter anderem durch regionale Analysen, Themen- und Werkstattberichte sowie thematische Fachveranstaltungen wichtige Grundlagen für eine evidenzbasierte Bildungssteuerung geschaffen. Beispielhaft hierfür ist die Untersuchung zur Berufsorientierung im Übergangssystem an Berufskollegs, deren Ergebnisse im Juni 2025 auf der KoBiS-Fachveranstaltung „Bildung als Motor – Erfahrungen und Erkenntnisse aus drei Revieren im Wandel“ vorgestellt wurden.

Das NBR bedankt sich beim Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend sowie bei den beteiligten Ländern für die Förderung und die Anerkennung der geleisteten Arbeit. Die Fortführung des KoBiS ermöglicht es, den Strukturwandel im Rheinischen Revier auch weiterhin aktiv mitzugestalten und Bildung als zentralen Faktor für regionale Entwicklung, Fachkräftesicherung und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.